
Die Aktie stand zuletzt vor allem wegen des Starts der Wegovy-Tablette in den Schlagzeilen. Neue Auswertungen von Analysten auf Basis von IQVIA-Daten zeigen, dass in den ersten vier Verkaufstagen in den USA 3.071 Rezepte in Apotheken erfasst wurden. Barclays betonte dabei, dass dies nur den Einzelhandel abdeckt und Bestellungen über Novos eigene Online-Apotheke NovoCare nicht enthält. An der Börse kam das gut an: Laut Reuters sprangen die Aktien am 16. Januar deutlich nach oben, weil Anleger die frühen Rezeptdaten als ermutigendes Signal für die Nachfrage werteten.
Parallel gab es in den vergangenen Tagen Rückenwind von der Regulierungsseite. Die US-Arzneimittelbehörde forderte Hersteller auf, Hinweise zu Suizidgedanken und suizidalem Verhalten aus den Beipackzetteln bestimmter GLP-1-Medikamente zu entfernen, darunter Wegovy und Saxenda von Novo Nordisk. Die Behörde begründete das mit einer umfassenden Prüfung, die kein erhöhtes Risiko festgestellt habe. Das nimmt Novo Nordisk einen Sicherheits-Diskussionspunkt aus der öffentlichen Debatte, auch wenn das Thema bei einzelnen Patientengruppen weiter sensibel bleibt.