
Auf die maximale Eskalation folgte ein Rückzieher. Am Wochenende brannten die Ölfelder, am Montag muss Donald Trump die Märkte einfangen. Die Eskalation des Ölpreis grenzt die Ambitionen von Trump deutlich ein.
Die Analysten von J.P Morgan hatten am Montag noch treffend geschrieben „“Resource risk will begin to outweigh increasingly marginal military gains and the conclusion to the conflict will come down to the three M’s : Munitions, Markets and Midterms.“ Frei übersetzt – die Kosten werden zu hoch – Materialkosten, Verluste an den Märkten und auch mit Blick auf die Zwischenwahlen im Herbst.
Am Abend äußert sich der US-Präsident sehr gemäßigt gegenüber einer CBS-Journalistin, was gegen 20.20 Uhr die massive Aufwärtsbewegung in Ganz setzte. Ein baldiges Kriegsende wurde damit eingepreist. Zudem erklärte er, die Vereinigten Staaten würden ölbezogene Sanktionen gegen bestimmte Länder vorübergehend aufheben, um die Rohölpreise zu dämpfen. Zugleich äußerte er die Erwartung, dass der Krieg mit dem Iran „sehr bald“ enden werde. „Bei einigen Ländern werden wir diese Sanktionen vorerst aufheben, bis sich die Lage wieder normalisiert“, sagte Trump am Montag in Doral im US-Bundesstaat Florida vor Reportern.
Auch die Markttechnik zeigt ein spannendes Signal. Die Volatilität in den USA war am Montag mit rund 30 hoch, kollabierte später. Ein deutlicher Rückgang kann klar als positives Zeichen gewertet werden.
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