Amazon ist längst ein KI- und Chip-Profiteur – und genau deshalb bleibt die Aktie für uns attraktiv. Der Markt schaut oft zuerst auf E-Commerce, doch der eigentliche Hebel liegt bei AWS, künstlicher Intelligenz und eigener Rechenzentrums-Infrastruktur. Amazon baut mit eigenen KI-Chips wie Trainium und Inferentia seine Abhängigkeit von externen Halbleiterlieferanten ab, senkt perspektivisch die Kosten pro KI-Workload und schafft eine stärkere Margenbasis im Cloudgeschäft. Mit unserem Call-Optionsschein auf Amazon, WKN MJ85E6, liegen wir aktuell 72,13 % im Plus.
Unsere These: Amazon wird vom KI-Boom nicht nur indirekt profitieren, sondern als Infrastruktur-Anbieter selbst zur zentralen Schicht der neuen KI-Wertschöpfung. Unternehmen brauchen Rechenleistung, Speicher, Dateninfrastruktur, Modellzugang und kosteneffiziente Chips – genau hier sitzt AWS. Während Nvidia die offensichtlichste Chip-Wette bleibt, ist Amazon die breitere Infrastruktur-Wette: Cloud-Plattform, eigene Beschleuniger, KI-Services und enorme Kundennähe in einem Konzern. Diese Kombination macht Amazon aus unserer Sicht besonders interessant, weil die KI-Nachfrage nicht nur Umsatzwachstum erzeugt, sondern mittelfristig auch die Profitabilität von AWS stützen kann.
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Die wichtigsten Kurstreiber sind damit klar: steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung, Ausbau der AWS-Rechenzentren, eigene KI-Chips, neue KI-Dienste für Unternehmenskunden und ein wachsendes Werbegeschäft als zusätzlicher Margentreiber. Der Einwand liegt in den hohen Investitionen: Amazon muss beweisen, dass der massive Capex in Chips, Server und Datacenter ausreichend Rendite bringt. Genau darin liegt aber auch der Hebel. Wenn der Markt erkennt, dass Amazon im KI-Zyklus nicht nur mitläuft, sondern eine eigene Infrastruktur- und Chip-Position aufbaut, kann die Aktie weiter neu bewertet werden. Unser Call-OS MJ85E6 zeigt mit +72,13 % bereits, wie stark dieser Hebel wirken kann.
