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Tradingideen

Trump, Zinsen, Korea-Crash – spannender Wochenausklang

Das Marktumfeld hat sich in den vergangenen Stunden eingetrübt. Der China-USA-Gipfel verlief für die US-Techs zwar zufriedenstellend, brachte aber kein „Entgegenkommen“ der Chinesen in der Iran-Frage. Damit bleibt der Konflikt ungelöst, und die Märkte preisen vor dem Wochenende erneut Risiken ein. Letztlich deutet vieles auf neue amerikanische Militärschläge hin. Die Iraner rücken nicht von ihrem Atomprogramm ab. Gleichzeitig argumentieren die Amerikaner, als Atommacht würde der Iran dauerhaft die Straße von Hormuz beherrschen.

Verstärkt wird die Thematik durch weltweit anziehende Renditen. In Asien setzen die Japaner ihre Rekordjagd fort. Dort steigen die Renditen seit Jahren kontinuierlich. Nun ziehen auch die US-Renditen an. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist erstmals seit einem Jahr wieder über 4,5 Prozent gestiegen. Für langlaufende Anleihen werden mittlerweile mehr als 5 Prozent fällig. Hohe Ölpreise, Inflation, Renditen — diesen Cocktail kann auch die Tech-Rallye nicht dauerhaft überdecken. Zudem haben US-Aktien in den vergangenen Wochen wieder eine gewisse Fallhöhe aufgebaut. 

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Abverkauf in Südkorea: KOSPI dreht nach Rekordhoch massiv ins Minus

Der südkoreanische Leitindex KOSPI erreichte am Donnerstag zunächst ein neues Allzeithoch bei 8.000 Punkten, brach anschließend jedoch im selben Handelstag um 8,4 % ein.

Innerhalb von rund sechs Stunden wurden damit umgerechnet etwa 370 Mrd. USD beziehungsweise 509 Bio. Won an Börsenwert vernichtet.

Besonders stark unter Druck stand Samsung Electronics, das rund 42 % des gesamten Index ausmacht. Die Aktie verlor 8,61 % und verstärkte damit den Ausverkauf im Gesamtmarkt erheblich.

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