
In einem dynamischen makroökonomischen Umfeld gewinnt die strukturierte Asset-Allokation zunehmend an Bedeutung. Unsere jüngsten Positionierungen im Edelmetallsektor bestätigen den gewählten Analyseansatz: Die Long-Szenarien für Gold und Silber konnten präzise umgesetzt werden und verzeichnen eine starke Wertentwicklung.
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Unsere Mail vom 04.08:
Seit dem Euphorie-Hoch Ende Januar bei rund 5.600 US-Dollar hat Gold knapp 28 Prozent abgegeben. Mitte Juli testete die Feinunze mehrfach den Bereich um 3.960 bis 4.000 US-Dollar. Die Markttechnik bleibt angeschlagen: Der übergeordnete Aufwärtstrend ist gebrochen, während die 200-Tage-Linie deutlich oberhalb des aktuellen Kurses verläuft.
Dennoch sprechen zwei Faktoren für eine Gegenbewegung. Erstens notiert Gold mit rund 4.060 US-Dollar etwa zehn Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt bei knapp 4.490 US-Dollar. Zugleich wurde die Unterstützungszone zwischen 3.960 und 4.000 US-Dollar seit Ende Juni mehrfach verteidigt. Ein erstes Erholungsziel liegt bei 4.200 US-Dollar. Darüber würde die 200-Tage-Linie bei rund 4.490 US-Dollar in den Fokus rücken.
Zweitens hat Mitte Juli eine saisonal günstige Phase begonnen. Seit 2019 stieg Gold bis Ende Oktober in fünf von sieben Fällen. Die Statistik liefert allerdings noch kein Kaufsignal: Erst ein Ausbruch über 4.200 US-Dollar würde die Bodenbildung bestätigen. Unterhalb von 3.960 US-Dollar droht dagegen eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung 3.800 US-Dollar.
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