Schwächere Arbeitsmarktdaten könnten zum Rettungsanker für die Rentenmärkte werden. In den USA drehen zehnjährige Bonds nach ihren Mehrjahreshochs um 5,35 Prozent ab und liegen zur Stunde bei 5,15 Prozent. Auch in Europa ist das Thema sehr präsent. Französische Anleihen liegen teilweise bei 5 Prozent, wodurch der Abstand zwischen Paris und Berlin bei 1,5 Prozentpunkten liegt. „Le Spread“ – wie die französischen Analysten scherzhaft schreiben – ist damit auch ein Thema für das WSJ. French-German Bond Spread Creeps Wider a Sign the Distress Isn’t Over.
Der US-Arbeitsmarkt kühlte im September stärker ab als erwartet: Es kamen nur 29.000 Stellen hinzu, die Vormonate wurden nach unten korrigiert und die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent.
Die Märkte werteten den Bericht als Argument gegen eine weitere Fed-Erhöhung im Oktober: Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts fiel auf etwa 15 Prozent, Treasury-Renditen gaben nach und Aktien legten zu. Auch bei Edelmetallen und Bitcoin sehen wir Erleichterung.
Nach wochenlangem Druck kann man diese Entwicklung im besten Falle fortschreiben. Unsere Werkzeuge sind bekannt: Silber-Bull GV1D61 von Goldman Sachs, Gold-Bull UQ2BA9 der UBS, Bitcoin-Bull CMC0DF von CMC Markets und auch der T-Bonds-Bull auf US-Renditen MK4CHD.