
Jürgen Molnar ist Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets.
Kurzfristig scheint die Luft am deutschen Aktienmarkt raus, der DAX dümpelt richtungslos vor sich hin. Der Blick der Anleger richtet sich nach New York, wo die Wall Street nach den Kursverlusten der vergangenen vier Wochen nun auf Erholungskurs eingeschwenkt ist. Da der DAX in dieser Zeit allerdings den Rückenwind aus dem Milliarden-Finanzpaket erfolgreich genutzt hat und weit vorgelaufen war, gehört das entsprechende Aufholpotenzial jetzt zur Abwechslung mal den US-Aktien.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
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Zudem schwebt über allen Handelsplätzen das Damoklesschwert der nächsten Zollrunde aus dem Weißen Haus, die für den kommenden Mittwoch angekündigt ist. Da die Börse nach vagen Äußerungen des US-Präsidenten Trump nicht mehr mit dem Schlimmsten rechnet, steigt andererseits aber auch das Enttäuschungspotenzial. Kein Anleger will in einer Woche auf dem falschen Fuß erwischt werden, sollte der Republikaner dann doch die große Keule herausholen. Alles bleibt möglich.
SAP macht mal wieder Schlagzeilen – diesmal als jetzt wertvollstes Unternehmen Europas. Der Walldorfer Softwarekonzern hat mit einer Marktkapitalisierung von 314 Milliarden Euro den High-Flyer Novo Nordisk abgelöst, dessen Aktie seit dem Rekordhoch im vergangenen Sommer rund die Hälfte an Wert verloren hat. Aber auch die Aktie des deutschen Softwarekonzerns ist in den vergangenen Wochen von ihrem Hoch bei 280 Euro wieder ein ganzes Stück zurückgekommen, könnte im entsprechenden Rampenlicht nun aber die Konsolidierung beenden und wieder Fahrt nach oben aufnehmen.