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Tradingideen

Broker – TOP 10 in Deutschland

By 13. Februar 2026Keine Kommentare

Liebe Anleger, liebe Börsianer, für unseren Börsenbrief bei Feingold Research – herausgegeben von Daniel Saurenz und Nicolas Saurenz – gehört ein intensiver Check der deutschen Brokerlandschaft zur täglichen Arbeit dazu wie konkrete Anlageideen, Tradingvorschläge, Portfolios und über 25 Jahre vermittelte Börsenerfahrung. Beide Finanzexperten sind bekannt aus mehr als 100 TV-Auftritten bei n-tv, ARD, AktionärTV oder auch dem Deutschlandfunk, aus der FAZ, SZ und Börse Online. Daniel Saurenz begann seine Karriere nach BWL-Studium im Finanzbereich bei Börse Online, Capital und der Financial Times Deutschland.

In ihrem Börsenbrief schreiben sich die Börsenexperten auf die Fahne, ihre Abonnenten an die Hand zu nehmen und eine außerordentlich hohe Verweilquote der Leser spricht für diesen Anspruch.

Die Wahl des richtigen Brokers ist eine Eingangsvoraussetzung für gutes, nachhaltiges und strukturiertes Investieren und Traden. Chancen ergreifen ohne die Risiken zu vernachlässigen – nur diese Balance erlaubt, langfristig erfolgreich zu sein. Kontrollierte Offensive ist das Motto von Daniel und Nicolas Saurenz.

Ein aktueller Check und über ein Jahr etablierter Test der Online-Broker in Deutschland hat positive und negative Aspekte für die wichtigsten Broker ergeben. Den größten Kundenzuwachs hatte 2025 mit weitem Abstand Trade Republic, was jedoch nicht zwingend für einen vorderen Platz reichen muss. Die Auswertung von Feingold Research sieht wie folgt aus:

Trade Republic

Vorteile

  • Attraktives Tagesgeldangebot
  • Geringe Orderkosten pro Aktientrade
  • Breites Angebot an Aktien-Basiswerten
  • Sehr einfacher Kontoeröffnungsprozess

Nachteile

  • Desaströse Performance an hoch volatilen Tagen 2025
  • Gelbe Karte der Aufsichtsbehörden für mangelnde Kundenbetreuung
  • Intransparente Sicht auf Geld- Briefkurse und teilweise extrem hohe Spreads
  • Teurer „Round-Turn“ beim Handel mit Bitcoin und Ethereum im Vergleich zu Konkurrenten wie Smartbroker oder Flatex

Smartbroker

Vorteile

  • Marktführer bei Kosten für Aktien- und Derivatekauf
  • Anleihenhandel stark ausgebaut
  • Guter Kundenservice
  • Attraktive Tagesgeldzinsen mit nur leichtem Abschlag zum EZB-Zins
  • Verlässlich an volatilen Tagen 2025
  • Empfehlenswert für Neueinsteiger und professionelle Anleger

Nachteile

  • App wirkt noch etwas verspielt
  • Ordereingabe etwas sperrig (211 als Zahl muss erst 211,00 getippt werden)
  • Farbgebung jung gehalten
  • Ansprache in mails an Kunden manchmal etwas zu jugendlich

Flatex

Vorteile: günstige Derivate über Starpartner; robuste Plattform (auch 2025); einfache Bedienung

Nachteile: Oberfläche/Produkt wirkt etwas „in die Jahre“; nicht überall Kostenführer (je nach Produkt/Handelsplatz)

Consorsbank

Vorteile: große ETF-Sparplan-Auswahl; solide Bank-Infrastruktur

Nachteile: Tagesgeld attraktiv oft nur für Neukunden; Orderprozesse teils umständlich; Aktien/Derivate teuer ohne Aktionen/Partner

ING

Vorteile: sehr etabliert und zuverlässig; ordentliche Betreuung; regelmäßige ETF-Aktionen

Nachteile: Aktienorders teuer; gegenüber Smartbroker klarer Kostennachteil; Tagesgeld attraktiv meist nur Neukunden

LYNX Broker

Vorteile: Profi-Plattform mit vielen Ordertypen/Tools; sehr breite Märkte & Assetklassen; Multi-Währung & international stark

Nachteile: komplexer Einstieg ; Gebührenmodell nicht Neo-Broker-like (Mindest-/Prozentlogik); Krypto eher indirekt (Derivate/ETPs) statt „direkt“

Comdirect

Vorteile: starke Handelsplatz-/Produktbreite;  Aktionen/Prämien teils attraktiv

Nachteile: Einmalorders oft teuer (Grundgebühr + volumenabhängig, Mindestgebühr); Sparplan-Konditionen/Aktionen genau lesen; Krypto nur Zertifikate

Scalable Capital

Vorteile: Günstiges Trading (FREE meist 0,99 €, PRIME+ Flat-Logik ab 250 € über gettex); ETF-Sparpläne i. d. R. kostenlos

Nachteile:  – Xetra kostet extra; „Kostenfrei“ kann über Spread/Preisqualität kompensiert werden; Krypto-Kosten über Spreads/Modell prüfen

 

finanzen.net ZERO

Vorteile: 0 € Orders ab 500 € (darunter 1 € Zuschlag); ETF-Sparpläne meist kostenlos; gutes Angebot auch für Zertifikate/Optionsscheine; sehr simpel über gettex

Nachteile: starke Handelsplatzbindung ; reale Kosten hängen an Spreads/Preisqualität; Kleinteilige Orders werden durch Zuschläge/Details weniger attraktiv

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