Die Quartalssaison hat begonnen und ASML hat deutlich vorgelegt, mit sehr positiver Reaktion auf die Ausblicke vor allen Dingen. Und ehe diese Saison so richtig loslegt, wollen wir noch mal einordnen, wo sich der Markt befindet und warum die aus unserer Sicht stille Korrektur der letzten vier Wochen ausgesprochen zielführend ist und dem Markt sehr gut tut.

Wir positionieren uns neu. Testen Sie unseren Börsendienst und profitieren Sie von unserer Strategie. 

Lernen Sie uns kennen:

Daniel bei NTV

Nicolas bei NTV

Stille Korrektur bedeutet, dass die Indizes per se auf der Stelle treten, was gut ist für Anlageprodukte, aber auch für Hebelpapiere mit Seitwärtsrendite, für alles aus dem Bereich der Inline-Optionsscheine, der Discount-Optionsscheine, aber auch Bonuszertifikate und Discounter. Denen tut ja ein per Saldo auf der Stelle treten sehr gut.

Was aber noch mehr zielführend ist für eine Korrektur, das sind Titel wie Nebius, wie Marvel, wie auch eine Intel oder eine SanDisk. Denn in den vergangenen vier Wochen ging es bei diesen Titeln per Saldo nach unten. SanDisk relativ moderat 11 %, bei einer Marvel sind es schon 20 %, bei Nebius sind es 17 % und Arm ist mit mehr als 20 % Kursminus auf die letzten Wochen extrem deutlich unterwegs. Beim Micron sieht es ja von der Spitze zum Korrekturlevel noch deutlicher aus.

Dazu haben sich einige Aktien erst in die Korrektur begeben, dann wieder erholt, und per Saldo bleibt eigentlich auf die letzten vier Wochen eine Null stehen. Dazu gehören die großen Jungs wie Alphabet oder Microsoft oder auch eine Tesla, genauso wie Broadcom oder Nvidia. Alle auf vier Wochen mehr oder minder plus minus null. Volatil seitwärts, könnte man sagen.

An der Spitze – und es ist fast schon ein bisschen kurios, denn ich habe die Aktie ja in einem Webinar vor sechs Wochen fast eher aus Spaß angesprochen, denn aus Planbarkeit, sie war mir aufgefallen in einem Webinar für die DZ und ich habe sie dann technisch spannend befunden und sie im Zuge der WM empfohlen – und DoorDash ist in der Tat die beste Aktie in an der Nasdaq im Zeitraum der letzten vier Wochen. Wirklich ein Kuriosum, aber da sind wir auch schon beim Thema, mit einem 75er Kurs-Gewinn-Verhältnis extrem gut bezahlt auch, für das, was DoorDash ist.

Und sie wird flankiert an der Spitze von CrowdStrike – die haben wir in unserem Turbodienst – WKN MG9JPK  –, die auf kurze Sicht aber jetzt auch etwas überhitzt ist. MercadoLibre, erkennt man auch übrigens von der WM, in den Spitzenplätzen unter den Top Ten, und da gehört auch die erholte Meta dazu, die im letzten Monat „Best of Magic Seven“ war, wenn man so will. Also die hat sich am besten geschlagen. Nach vorne geschoben hat sich, dank der Übernahme-Gerüchte, jetzt PayPal, eine der besten Aktien im letzten Monat, und die lange verschmähte Shopify.

Also das mal als Einschätzung zur Nasdaq. Und was heißt das für euer und für ihr Investment in der Conclusio? Auf Indexbasis sind wir, glaube ich, gut vertreten. Wir hatten bei der Nasdaq noch mal bei Bonussen nach- nachjustiert. Wir haben in unserem Inliner-Dienst übrigens auch einen Inline-Optionsschein auf Euro-Dollar – WKN FE5155 – , denn auch beim Euro-Dollar gilt aus unserer Sicht per Saldo eher Nullsummenspiel im Moment. Das heißt, wenn man sich ein bisschen orientiert und sagt „Ich positioniere mich in Überhitzungsphasen eher für den Dollar“ – also in Überhitzungsphasen pro Euro positioniere ich mich dann für den Dollar – und umgekehrt, dann kann man da eigentlich ganz gut mitschwimmen und dieses Auf und Ab nutzen.

Haben wir übrigens auch im Dax gemacht, wir sind ja in Positionen rein, haben Gewinnmitnahmelimits und im Moment kann man sagen, wenn es ein gutes Stück über die 25.000 geht, dann eher geben bei den Turbos und wenn man deutlich unter die 25.000 fällt, dann kann man eher wieder was nehmen – z.b WKN JE1MS1. Das ist dieses klassische Swingtrading. Und unser ehemaliger Börse Online-Kollege vor 20 Jahren führte ja den Begriff „Sägezahnmarkt“ ein, das war bei uns in der Redaktion damals ein geflügeltes Wort und ich finde, das bildet es auch ganz gut ab, was wir momentan beim Dax und an der Nasdaq sehen.

Aus diesem Grund, wenn wir uns nämlich auch den Dax angucken, der ist in den letzten vier Wochen – das wird man schon erraten können – auf Platz 1 mit ewigem Abstand mit Bayer gesegnet. Es waren noch deutlich mehr als die aktuellen 32 % auf vier Wochen. Es gab ja von den 55 €, die Bayer gesehen hatte, schon wieder einen guten Rücksetzer nach unten, aber trotzdem per Saldo auf die letzten vier Wochen Bayer sehr, sehr stark.

Dahinter kommt eine Riege von Aktien wie Qiagen, MTU, Münchener Rück, Zalando, Deutsche Post, Hannover Rück – viele davon kennt man ja auch aus unserem Portfolio „Deutschland 2025“, wo wir dann auch schon wieder Positionen reduziert hatten, wie jene auf die Münchener Rück. Beiersdorf gehört noch dazu mit Fresenius, die Deutsche Bank, Airbus, die liegen allesamt im Bereich von 10 % Kurserholung in den letzten Wochen. Also viele Titel dabei, die vorher nicht so angesagt waren.

Ganz unten im Dax wird es spannend, denn Rheinmetall hat sein Tief der letzten Wochen ein zweites Mal jetzt angetestet. Da geht es ja so in den Bereich 950 bis 900 €. Dieser Bereich müsste halten, damit Rheinmetall wieder konstruktiv was aufbaut, was dann als Boden tragfähig ist, damit man wieder über die Kurslevels von 1.000, 1.100 bis möglicherweise 1.200 € sprechen kann. Fundamental ist der Rückenwind eigentlich da, technisch sieht es jetzt in der Aktie momentan wirklich Spitz auf Knopf aus. Noch mal: Dieser Bereich sollte bitteschön halten. Passender Inliner hier wäre WKN UR0BX5

Und alles, was unten am Dax-Ende ansonsten noch zu finden ist, kommt aus dem Bereich der Autobauer, die sind alle dabei. Und dazu, ich sprach es schon an, die konstruktive Korrektur, die wir uns gewünscht hatten – und kleine Erinnerung: wir haben ja die Teilgewinnmitnahmen Step by Step vollzogen. Infineon war bei 88 € am 22. Juni, das ist jetzt schon ein bisschen, aber nicht allzu viel her, also drei Wochen, und seither ging es dann doch von 88 € auf 70 € runter. Das ist so eine Korrektur in einem Aufwärtstrend, die konstruktiv ist, die Sinn ergibt. 

Und vielleicht der kurze Hinweis: in dem Bereich zwischen 65 und 70 €, spätestens bei der 60-Euro-Marke, wird es spannend. Und da kann man sich Infineon auch über Anlageprodukte angucken. Wir werden deswegen Discount Calls jetzt mit reingeben. Wer sich seitwärts positionieren will bei Infineon, da gibt es spannende Ware und auch ein Bonus-Papier. Also Infineon, aufgrund der hohen Volatilität als Basiswert für verschiedene Hebel- und Anlageprodukte, auch bei Inlinern, sehr, sehr spannend. Wir werden das dann auch noch mit dem Inliner ergänzen. Also wir machen das Paket bei Infineon, long story short, komplett.

Das mal als Überblick über die Märkte in dieser Woche und als Vorgriff auf die Quartalssaison, sozusagen unter der Rubrik: „Wie geht man in die Quartalssaison rein und was ist sozusagen die Basisvoraussetzung und die Ausgangslage?“.

 

Hinterlasse ein Kommentar