
2026 ist ein sehr spannendes Börsenjahr. Die Euphorie im Bereich Künstliche Intelligenz überstrahlt mittlerweile die Tatsache, dass man im März zu Beginn der Iran-Krise binnen kürzester Zeit im Portfolio ganz schön verlieren konnte.
Die Rückschläge besonders bei Technologietiteln waren teuer und wer sogar mit Hebel unterwegs, seinen Einsatz also mit einem Faktor versehen und so höheres Risiko eingegangen war, zahlte womöglich Lehrgeld. Genauso schnell wie es abwärtsging, folgte aber auch die Korrektur der Korrektur. Das von Trump dutzendfach verkündete Ende der Iran-Krise sorgte immer wieder für neue Schübe an den Märkten. Top-Titel wie Siemens Energy, Siemens oder Nebius liegen ohnehin auf 12 Monate deutlich vorn.
„Der Trader“ lässt Sie mit der Börse spielen
Wem dieses Auf und Ab am Markt zu schnell ging oder wer sich wünscht, solch volatile Phasen simulieren zu können, dem seien Börsenspiele ans Herz gelegt, und eines ganz besonders: „der Trader“ der Investmentgesellschaft Société Générale. Denn dieses Spiel ist seit vielen Jahren etabliert, und es startet regelmäßig Anfang September. Was bemerkenswert deshalb ist, weil der September Volatilität und oft fallende Märkte im Gepäck hat.
An der Börse gibt es dank Simulationen wie dem „Trader 2026“ Möglichkeiten, sich unter realen Bedingungen, aber ohne realen Verlust oder Gewinn auszuprobieren, wochenlang zu handeln, und zwar offensiv oder defensiv, ganz wie man es bevorzugt. Das kann Spaß und vor allem auch Erfahrung bringen und Anleger mit Finanzprodukten vertraut machen. Das Spiel geht acht Wochen lang. Wer sich besonders gut anstellt, kann Preise gewinnen.
Mit dem „Trader“ kommen Sie mit der Börse in Kontakt
Denn wer sich wochenlang zwischen Dax, Euro-Dollar, Nvidia und Rheinmetall bewegt und dies sogar mit dem Hebel, also einer Vervielfachung des Einsatzes, versucht hat, lernt Risiken und Chancen einzuschätzen. Ähnlich wie früher beim Börsenspiel der Sparkassen kommt man auf jeden Fall mit Aktien, Zertifikaten, Hebelprodukten oder Indexpapieren in Kontakt. Dies ist schon deshalb positiv zu werten, weil deutsche Anleger sicherlich kein Problem mit zu viel Fachwissen zu Finanzprodukten haben – im Gegenteil. Immer wieder stellen Umfragen fest, dass die Deutschen an der Börse das Risiko scheuen – und die Chancen und Erträge daher leider liegen lassen.
Wer am Ende der Beste ist, wird gekürt
Ziel des Spiels ist es wie immer, nach vielen Wochen des Börsenhandels der Beste zu sein. Gehandelt werden Produkte, die jeder auch bei seinem Broker kaufen kann, die den Anlegern also in der realen Welt zur Verfügung stehen. Dies können Hebelpapiere sein – bis zur Verfünffachung des Einsatzes – und selbstredend ganz normale Anlagezertifikate auf Apple, Nvidia, Siemens Energy, Microsoft, Meta und alles, was das Sortiment der Société Générale so hergibt.
Klar ist natürlich, dass man für den Gesamtsieg bei einer derart großen Teilnehmerzahl stattliche Chancen und damit auch Risiken eingehen muss. Aber dies ist an der Börse generell eine Binse – je höher die Chance, desto höher auch das Risiko.