
Die Mag7 waren in den vergangenen Tagen zweigeteilt. Alphabet, Amazon, Tesla und Meta taten sich schwer. Nach der Aufholjagd bei Microsoft trägt Meta mittlerweile die rote Laterne des Septetts. Unterstützung kommt von überraschender Stelle. Nvidia CEO Jensen Huang spricht sich für Meta aus.
Huang hat in einem aktuellen CNBC-Interview überraschend nicht OpenAI, Google oder Nvidia selbst als führenden KI-Anwender bezeichnet, sondern Meta.
Zur Begründung verwies er auf den tiefgreifenden Umbau der technologischen Infrastruktur des Konzerns. Meta habe sich von klassischen Empfehlungsalgorithmen, die auf CPU-basierten Systemen liefen, zu einer generativen, agentenbasierten KI-Architektur entwickelt, die praktisch die gesamte Plattform durchdringe.
Nach Huangs Einschätzung betrifft das sowohl die Inhalte, die Nutzern angezeigt werden, als auch die Werbeplattform. KI verbessere die Personalisierung von Feeds, die Ausspielung von Anzeigen und unterstütze Werbekunden zunehmend bei der Erstellung von Inhalten.
„Alles – von der Funktionsweise sozialer Netzwerke bis hin zur Werbeaussteuerung und der Unterstützung von Werbekunden bei der Content-Erstellung – hat sich grundlegend verändert“, sagte Huang. „Die Geschäftszahlen zeigen das.“
Zugegeben ist die Aussage nicht ganz uneigennützig. Dreht man bei Meta den „K.I-Hahn“ zu, bröckelt bei Nvidia ein wichtiger Kunde. Meta steht derzeit unter erheblichem Druck, die massiv steigenden KI-Investitionen zu rechtfertigen. Das Unternehmen plant 2026 Investitionsausgaben von 125 bis 145 Mrd. USD und stößt damit bei Teilen der Wall Street auf Skepsis.
Huang liefert das Gegenargument: Meta setzt KI bereits heute produktiv im Kerngeschäft ein. Die steigende Werbeeffizienz und die anhaltend hohe Umsatzdynamik wertet er als Beleg dafür, dass sich die Investitionen bereits auszahlen.
Wir sind weiterhin bullish auf Meta. Unser Call WA0Z64 ist kaufenswert. Wer einen Faktor 3 bevorzugt, greift zur WKN VN64N2.