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Nordex – neue Hoffnung

Bei Nordex kehrt nach der jüngsten Kursschwäche wieder Schwung zurück. Mit einem Plus von rund neun Prozent setzt sich die Aktie am Montag an die MDAX-Spitze. Auslöser ist eine Hochstufung der Bank of America. Analyst Alexander Jones hebt seine Empfehlung von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von 50 auf 54 Euro an. Seine These: Der Windkraftanlagenbauer könnte profitabler werden, als es die bisherigen Gewinnerwartungen unterstellen.

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Die jüngsten Zahlen liefern dafür gute Argumente. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um gut 16 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro, während sich das EBITDA auf rund 224 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Die Marge verbesserte sich von 5,8 auf 10,3 Prozent. Unter dem Strich verdiente Nordex 111,5 Millionen Euro nach 31 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der höhere Umsatz schlägt damit deutlich stärker auf den Gewinn durch. Zugleich legte der Auftragseingang im Projektgeschäft um rund 32 Prozent zu. 

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Jones sieht vor allem im deutschen Heimatgeschäft weiteren Rückenwind. Hinzu kommen die jüngsten US-Aufträge und wieder stabile Lieferketten. Nach seiner Einschätzung könnte Nordex sogar die eigenen mittelfristigen Margenziele anheben. Bislang erwartet der Markt laut der vorliegenden Analystenzusammenfassung für 2026 eine bereinigte EBITDA-Marge von 10,3 Prozent, gefolgt von 11,0 Prozent 2027 und 11,4 Prozent 2028. 

Für die Aktie ist der Kurssprung deshalb ein ermutigendes Signal, eine belastbare Trendwende muss sich aber erst bestätigen. Setzt sich die operative Dynamik fort, könnte das Mehrjahreshoch im Bereich von 51 bis 52 Euro wieder in Reichweite kommen. Das BofA-Kursziel von 54 Euro liegt noch etwas darüber.

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