Das Marktumfeld bleibt kompliziert. Auf die Rekordzahlen von Micron folgte am Donnerstag direkt die Ernüchterung. Die Nasdaq fiel um 15.30 Uhr nahezu 1.000 Punkte „wie am Strich“. Die K.I-Story kriselt an verschiedenen Ecken. Nun kommt openAI hinzu, die den Börsengang verschieben. Nicolas hat ein kurzes Reel aufgenommen – hier bei YouTube oder Instagram. OpenAI erwägt, den Börsengang auf 2027 zu verschieben, um die angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion Dollar nicht mit einem früheren, niedrigeren Preis zu gefährden.
Der mögliche Zeitverzug hat sofort auf exponierte KI-Titel durchgeschlagen: Oracle, CoreWeave und SoftBank stehen unter Druck, weil ihre Investmentstorys stark an OpenAIs Kapitalbedarf und Wachstumspfad hängen. Besonders sensibel ist SoftBank, das mit einem Einsatz von rund 65 Milliarden Dollar als einer der größten Anteilseigner gilt. Oracle ist über einen bis 2030 angelegten Rechenzentrumsdeal von rund 300 Milliarden Dollar eingebunden, CoreWeave über Vereinbarungen von bis zu 22 Milliarden Dollar.