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OpenAI verschiebt Börsengang – was machen Oracle, Microsoft und Co.?

Das Marktumfeld bleibt kompliziert. Auf die Rekordzahlen von Micron folgte am Donnerstag direkt die Ernüchterung. Die Nasdaq fiel um 15.30 Uhr nahezu 1.000 Punkte „wie am Strich“. Die K.I-Story kriselt an verschiedenen Ecken. Nun kommt openAI hinzu, die den Börsengang verschieben. Nicolas hat ein kurzes Reel aufgenommen – hier bei YouTube oder Instagram
 
Wir rechnen daher am Freitag mit weiterer Schwäche bei Tech. Mittlerweile positiv kann man fast die deutlichen Abschläge der Mega-Caps werten. Die Mag7 liegen deutlich unter ihren Rekordhochs. Meta und Microsoft über 30 Prozent, Alphabet, Amazon und Apple zwischen 15 und 20 Prozent. Daher wäre denkbar, dass die Korrektur in den Chip-Sektor übergeht, während sich die Mag7 etwas fester halten. Vorgestellte Puts auf Tech und Nasdaq kann man damit weiter halten. Wer noch einen Faktor-Short zur kurzfristigen Absicherung sucht, schaut sich WKN PJ4LET mit Faktor 6 an. 
 
Die Volatilität ist noch moderat – hier bei UBS. Die Risk-Indikatoren der Gettex zeigen ein optimistisches Sentiment, was wie immer auch antizyklisch gelesen werden kann. 

OpenAI erwägt, den Börsengang auf 2027 zu verschieben, um die angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion Dollar nicht mit einem früheren, niedrigeren Preis zu gefährden. 

Der mögliche Zeitverzug hat sofort auf exponierte KI-Titel durchgeschlagen: Oracle, CoreWeave und SoftBank stehen unter Druck, weil ihre Investmentstorys stark an OpenAIs Kapitalbedarf und Wachstumspfad hängen. Besonders sensibel ist SoftBank, das mit einem Einsatz von rund 65 Milliarden Dollar als einer der größten Anteilseigner gilt. Oracle ist über einen bis 2030 angelegten Rechenzentrumsdeal von rund 300 Milliarden Dollar eingebunden, CoreWeave über Vereinbarungen von bis zu 22 Milliarden Dollar. 

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