SAP hat nach einem schwierigen ersten Halbjahr wieder Boden gutgemacht. Mit dem Call-Optionsschein MN1NYX auf die SAP-Aktie ergab sich in unserem Depot ein Plus von 43,33 %. Der entscheidende Impuls kam mit den Zahlen zum zweiten Quartal: Der Auftragsbestand im Cloud-Geschäft stieg auf 22,9 Milliarden Euro, die Cloud-Erlöse legten währungsbereinigt um 24 Prozent zu. Besonders stark entwickelte sich die Cloud-ERP-Sparte mit einem Plus von 27 Prozent. Damit konnte SAP einen Teil der Sorgen zerstreuen, dass neue KI-Anwendungen das klassische Softwaregeschäft schneller unter Druck setzen könnten. SAP
Gerade dieser Punkt ist für die Aktie wichtig. SAP versucht, künstliche Intelligenz nicht als Konkurrenz zum eigenen Geschäftsmodell zu sehen, sondern direkt in seine Unternehmenssoftware einzubauen. Mit Joule, der Business Data Cloud und neuen KI-Agenten sollen Kunden ihre vorhandenen Unternehmensdaten für automatisierte Abläufe und Entscheidungen nutzen können. Mehr als 90 Prozent der größten Neuabschlüsse enthielten zuletzt bereits KI-Komponenten. Anleger honorierten deshalb vor allem die Erkenntnis, dass SAP im KI-Zeitalter keineswegs automatisch zu den Verlierern gehören muss.
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