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Siemens – geht der Industrie-Trend weiter?

Siemens gehörte zuletzt zu den Werten, bei denen mehrere Themen gleichzeitig zusammenliefen. Mit dem Call-Optionsschein JZ9K77 auf die Siemens-Aktie ergab sich in unserem Depot ein Plus von 166,95 %. Der Rückenwind kam vor allem aus zwei Richtungen: aus dem Ausbau der Infrastruktur für Rechenzentren und aus einer insgesamt robusten Nachfrage in Bereichen wie Versorger, Mobilität und Industrie. Siemens selbst hat das laufende Geschäftsjahr nach einem starken Start höher angesetzt und im Frühjahr zudem einen neuen Aktienrückkauf über bis zu 6 Milliarden Euro angekündigt. Im zweiten Quartal stiegen die Aufträge deutlich, der Auftragsbestand erreichte ein sehr hohes Niveau, und das Unternehmen bestätigte seinen Wachstumskurs für 2026.

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Besonders wichtig war dabei das Thema Rechenzentren. Siemens profitiert nicht von den KI-Anwendungen selbst, sondern von dem, was dafür im Hintergrund gebraucht wird: Stromversorgung, Gebäudetechnik, Automatisierung und Energieeffizienz. Das Unternehmen hat diesen Bereich zuletzt selbst als Wachstumsfeld hervorgehoben und sein Portfolio gezielt auf Anwendungen in Rechenzentren, Industrie und Energieinfrastruktur ausgerichtet. Marktbeobachter sahen darin einen wesentlichen Grund dafür, dass Siemens zwischenzeitlich mit einem deutlichen Bewertungsaufschlag gegenüber Vergleichsunternehmen gehandelt wurde. Gleichzeitig wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die Auftragslage nicht in allen Sparten gleich stark ist und die Bewertung dadurch angreifbar bleibt.

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