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Wie kompetitiv sind Broker in Deutschland? Smartbroker+ überzeugt im Gesamtmix

Bitcoin, Aktien, Tagesgeld – für Anleger ist die Kostenfrage beim Investieren eine wesentliche. Dies erstreckt sich über die naheliegenden Anlageklassen wie ETFs oder Aktien genauso wie über die komplexeren Produkte von Anleihen, sowohl auf Staaten als auch auf Unternehmen, und zum anderen den Handel mit Kryptowährungen und im Speziellen Bitcoin. Hinzu kommt die kostengünstige Handelbarkeit von Derivaten, im Speziellen Anlagepapieren sowie Hebelprodukten wie Knock-out-Optionsscheinen oder klassischen Optionsscheinen.

Wir schauen uns regelmäßig an, welche Bank die besten Konditionen bietet, und blicken selbstverständlich auch darauf, wo man sein Geld angemessen und langfristig parken kann. Denn angesichts der mittlerweile hohen Zinsen der EZB ist auch der Zinsmarkt umkämpft, und bekanntlich leiden Volksbanken und Sparkassen zu Recht unter Kapitalabflüssen, denn Nullzinsen bei Tagesgeld und auf Girokonten lassen sich schwerlich erklären, wenn Direktbanken temporär mit Zinsen zwischen drei und vier Prozent und langfristig mit Zinsen zwischen zwei und 2,5 Prozent locken. Schauen wir uns die Angebote im Detail an und blicken noch auf einige spezielle Services, die für deutsche Anleger interessant sein könnten.

Smartbroker+ punktet mit dem Gesamtmix

Wir beginnen der Einfachheit halber mit jenem Broker, der uns am meisten überzeugt hat, und schlüsseln anhand seiner Konditionen auf, warum und wie die Konditionen im Markt aussehen. Der Sieger in unserer Hitliste im Sommer 2026 lautet Smartbroker+, und dies liegt daran, dass der Smartbroker in keiner Kategorie explizit den ersten Rang belegt, jedoch im gesamten Mix und in der Betrachtung aller Konditionen den Sieg rechtfertigt. Dies sieht auch Finanztest so und rankt den Smartbroker auf den obersten Platz.

Neueinsteiger legen großen Wert auf einfache und kostengünstige Käufe von ETFs, denn das ist sehr häufig das Standard-Einsteigerprodukt. Hier überzeugt der Smartbroker, ähnlich wie die Konkurrenz von Scalable, bei ETF-Sparplänen und ETF-Investments. Ähnlich kostengünstig kommt auch Trade Republic bei ETFs daher, doch auf die Nachteile des Kundenmarktführers kommen wir später noch zu sprechen.

Weitere Broker, die im ETF-Bereich relevant und günstig sind, sind beispielsweise Consorsbank oder auch flatex, womit wir zum zweiten großen Bereich überleiten können, dem Aktienkauf. Auch dort tut sich der Smartbroker positiv hervor, wiederum gefolgt von der Konkurrenz, beispielsweise von Trade Republic. Ausgesprochen teuer beim Aktienkauf, gerade wenn es in größere Stückzahlen geht, sind die alteingesessenen Direktbroker wie ING oder Comdirect, weswegen wir für alle Anleger, die Aktien direkt kaufen, diese Broker nachdrücklich nicht empfehlen können.

Redaktioneller Prüfhinweis: Trade Republic führt bei Derivaten tatsächlich ein sehr großes Angebot an Hebelprodukten. Die Zahl von rund 300.000 bis 380.000 Produkten, die je nach Quelle und Zeitpunkt genannt wird, beschreibt daher nicht eine entsprechend breite Auswahl klassischer Anlagezertifikate. HSBC bestätigt als Premiumpartner ausdrücklich das Angebot von Optionsscheinen, Knock-out-Produkten und Faktor-Zertifikaten. Für die Aussage im Artikel ist deshalb die Unterscheidung zwischen Hebelprodukten und klassischen Anlageprodukten entscheidend.

Käufe, unter anderem bei Neobrokern, erscheinen wesentlich besser und machen sich im Konto direkt bemerkbar hinsichtlich der Gebühren. Im Derivatebereich liegt womöglich der größte Vorteil der Berliner, und damit setzt man sich auch gegen die Konkurrenz von Trade Republic ab. Trade Republic bietet bei Derivaten zum einen keinerlei Anlageprodukte, was beim Zinsersatz wichtig werden kann, und zum anderen nur vier Partner bei Hebelpapieren.

Angesichts der Produktnachfrage könnte man bei den vier Partnern auf Hebelpapieren noch nachsichtig sein. Doch auch die Konditionen und die Transparenz sehen beim Smartbroker bei Derivaten weitaus besser aus. Dies gilt mit Abstrichen auch für die Consorsbank, flatex oder Scalable, denn vielfach sorgen Kooperationen mit Derivateemittenten dafür, dass Orders günstig oder kostenfrei abgewickelt werden können.

SMARTBROKER+ weist aktuell mehr als 4,6 Millionen Zertifikate, Optionsscheine und Knock-outs aus. Bei den Premiumpartnern JP Morgan, Morgan Stanley, UBS, UniCredit und Vontobel sind Orders ab 500 Euro ohne Ordergebühr möglich; bei DZ Bank und Goldman Sachs werden ab 500 Euro zwei Euro berechnet. Für ETFs, Aktien und Fonds stehen zudem mehr als 10.800 Sparpläne zur Verfügung, deren Ausführung laut Anbieter ab null Euro möglich ist. 

Zertifikatemittenten wie BNP Paribas, UBS, Morgan Stanley, JP Morgan oder Vontobel bieten genauso wie Société Générale, verteilt über verschiedene Online-Broker, kostengünstigen Kauf und Verkauf ihrer Produkte an. Dies alles ist bei Trade Republic nicht in dieser Breite gegeben.

Der Direktbroker bietet im Bereich der Derivate nach unserer Betrachtung keine klassischen Anlageprodukte wie Bonuszertifikate oder Discount-Zertifikate an, mit denen man bei Zielrenditen zwischen fünf und zehn Prozent häufig auf DAX oder NASDAQ oder S&P hervorragende Seitwärtsrenditen bei überschaubarem Risiko erzielen kann. Das Derivateangebot von Trade Republic konzentriert sich vielmehr auf Hebelprodukte wie Optionsscheine, Knock-out-Produkte und Faktor-Zertifikate. Beim Smartbroker aber sind Anlage- und Hebelprodukte über eine deutlich größere Auswahl an Derivateemittenten hinweg kostengünstig zu handeln.

Ähnliches wiederum gilt bei flatex, die in diesem Bereich der härteste Konkurrent sind, genauso wie im letzten Sektor, bei dem es um den sogenannten Roundturn, also die Summe aus Kauf- und Verkaufsgebühren beim Bitcoin, geht.

Bitcoin, Derivate und der Blick auf den Verbraucherschutz

Unter anderem der Kauf und Verkauf des Bitcoin ist der größte Nachteil bei Trade Republic. Denn dass Bitcoin-Handeln günstig geht, unterstreicht zum Beispiel der Anbieter CMC Markets, der im Sommer 2026 verstärkt und groß auf den Markt gekommen ist und dessen Konditionen sich sofort im Markt an die vorderste Position gesetzt haben.

Wer also in Deutschland Bitcoin oder Ethereum handelt, gerade auch mit Turbooptionsscheinen, kommt an CMC Markets nicht mehr vorbei, wenn es um die Frage geht, wie gut die Handelbarkeit und gleichzeitig die Konditionen sind. Bei Brokern wiederum hat ein Vergleich der Konditionen ergeben, dass beispielsweise Bitpanda, aber auch Trade Republic zu den absolut teuersten Anbietern gehören, während Bitvavo und Smartbroker deutlich günstiger im sogenannten Roundturn wegkommen, ganz egal, ob man über Ordergrößen von 1.000, 2.000 oder 10.000 Euro redet. Beim Bitcoin kann bei Trade Republic die Lösung nur lauten: Finger weg, denn eine mögliche Rendite wird zum großen Teil schon über die Kosten aufgefressen.

Auch dazu finden sich im Internet reichlich Vergleichsmöglichkeiten.

Bei SMARTBROKER+ kostet der direkte Kryptohandel aktuell 0,90 Prozent des Kurswerts zuzüglich Auf- oder Abschlag des Handelsplatzes; bei Orders bis 499,99 Euro kommt ein Euro Mindermengenzuschlag hinzu. Gleichzeitig bietet SMARTBROKER+ 24/7-Handel und eine große Auswahl an Kryptowährungen. Das ist transparent, aber nicht automatisch die günstigste Krypto-Kondition für jeden Anleger. 

Auch beim Verbraucherschutz lohnt ein genauer Blick auf Trade Republic. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg führte 2024 und 2025 Verfahren gegen Trade Republic wegen der Werbung mit einer festen Verzinsung; beide Verfahren wurden im Juli 2026 durch Vergleiche beendet. In einem Verfahren ging es zudem um die Darstellung der Verzinsung und um Aussagen zur Einlagensicherung beziehungsweise zur Verwendung von Guthaben. Im Juni 2026 reichte der Verbraucherzentrale Bundesverband außerdem eine weitere Klage gegen Trade Republic wegen Klauseln zu einer Weihnachtslotterie ein. Das bedeutet nicht, dass Trade Republic als Broker insgesamt ungeeignet ist – es zeigt aber, dass bei aggressiver Preis- und Zinswerbung Transparenz und Kundenservice ebenso in den Vergleich gehören wie die reine Ordergebühr.

Tagesgeld und das Fazit: Nicht überall Erster, aber im Gesamtpaket stark

Als letzter Punkt kommt das Tagesgeld ins Spiel. Dort bietet die spanische Bank BBVA im Herbst 2026 Konditionen von 3,5 Prozent auf mehrere Monate auf das Tagesgeld und das sogar bis zu einer vergleichsweise hohen sechsstelligen Summe.

Auch die US-Bank J.P. Morgan, vertreten mit ihrer Marke Chase, liegt bei hohen kurzfristigen Zinsen. BBVA geht nach einigen Monaten immerhin auch über den Bereich von zwei Prozent hinaus, also eine durchaus kompetitive Verzinsung bei einer sehr einfachen Depoteröffnung, die in wenigen Minuten inklusive aller Unterlagen und Videoident erledigt ist.

Dafür gibt es für Zinshopping einen klaren Daumen nach oben. Wer Zinshopping jedoch vermeiden will, sucht einen Broker, der langfristig nahe am EZB-Zins liegt, und auch an dieser Stelle kommt man wieder beim Smartbroker an, denn die Berliner bieten eine Verzinsung 0,25 Punkte unter dem EZB-Zins und damit auch ganz nah an der Konkurrenz von Trade Republic, die mit ihren Zinsen und dem Aushängeschild Brad Pitt offensiv wirbt.

Auch an diesem Punkt sieht man: Smartbroker liegt im Vergleich nicht auf Platz eins, sammelt aber erneut Vergleichspunkte ganz oben in den entsprechenden Listen. Zieht man also einen Strich darunter beim Angebot aus ETF und ETF-Sparplan, beim Anleihehandel, auf den wir gar nicht bisher konkret eingegangen sind, der aber ähnlich kompetitiv ist, beim Handel mit Bitcoin und weiteren Kryptowährungen, beim Tagesgeld-Verzinsungsangebot und natürlich beim Handel mit Derivaten, so ergibt sich in Summe der erste Rang für den Smartbroker und damit für Anleger, die breit und über das gesamte Produkt- und Anlageuniversum aktiv sein wollen.

Die EZB-Einlagefazilität liegt nach dem aktuellen EZB-Datenstand bei 2,25 Prozent. SMARTBROKER+ weist auf seiner Konditionsseite aktuell 2,0 Prozent variable Guthabenverzinsung bis 100.000 Euro aus und beschreibt die Verzinsung als EZB-Referenzzinssatz für die Einlagefazilität minus 0,25 Prozentpunkte. Die konkrete Zinsanzeige sollte deshalb vor einer Anlageentscheidung stets anhand des jeweils aktuellen Konditionsblatts geprüft werden.

Redaktionelle Quellen:

  • SMARTBROKER+: Konditionen, Sparpläne, Derivate und Kryptohandel, Abruf 31.08.2026.
  • Stiftung Warentest: Depotkosten-Vergleich; Smartbroker+ im Test, Stand 2025/2026.
  • Verbraucherzentrale: Verfahren gegen Trade Republic, insbesondere Verfahren I und II, Stand Juli 2026.
  • Verbraucherzentrale Bundesverband: aktuelle Klage gegen Trade Republic, Juni 2026.
  • Trade Republic/HSBC: Produktbeschreibung der bei Trade Republic verfügbaren Hebelprodukte (Optionsscheine, Knock-out-Produkte, Faktor-Zertifikate), August 2026.
  • Europäische Zentralbank: aktuelle Leitzinsdaten 2026.
  • BBVA Deutschland: aktuelle Zinskonditionen 2026.
  • CMC Markets Deutschland: aktuelle CFD- und Krypto-Konditionen 2026.

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