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Bitcoin – Start in den „UpTober“

In US-Börsenblogs wird derzeit intensiv über den Faktor Saisonalität am US-Aktienmarkt diskutiert, da das vierte Quartal insbesondere in Zwischenwahljahren oft für kräftigen Rückenwind sorgt. Doch wie verhält sich eigentlich der Bitcoin in diesem Zeitraum? Ein Blick auf die Daten zeigt, dass auch die Kryptowährung im Oktober und häufig auch im November eine ausgeprägte Stärkephase durchläuft.

Der Oktober macht seinem Ruf als „Uptober“ dabei alle Ehre: Zwischen 2012 und 2025 schloss der Bitcoin den Monat in 70 Prozent der Fälle im Plus und erzielte dabei einen durchschnittlichen Monatsgewinn von 18 Prozent. In reinen Gewinnerjahren lag das durchschnittliche Plus sogar bei 27 Prozent, während sich die Rückschläge in schwächeren Jahren mit durchschnittlich minus 8 Prozent meist in überschaubaren Grenzen hielten. Wenig überraschend ist die Schwankungsbreite beim Bitcoin allerdings erheblich. 2022 musste man sich mit mageren fünf Prozent begnügen, ein Jahr zuvor ging es um 40 Prozent nach oben. Durchschnittswerte sind daher mit Vorsicht zu beachten.

Wer die Position über den Oktober hinaus hält und das saisonale Fenster bis Ende November nutzt, trifft allerdings auf ein gemischteres Bild. Vor allem in Bullenjahren wie 2013, 2017, 2020 oder 2024 beschleunigte sich die Kursdynamik im November noch einmal erheblich. Gleichzeitig nimmt mit der längeren Haltedauer auch das Schwankungsrisiko zu, da Korrekturen in schwächeren Marktphasen im November oft schmerzhaft waren. 2018 endete die Monatsbilanz mit minus 37 Prozent, 2019, 2022 und 2025 ging es jeweils um rund 17 Prozent abwärts. Unterstützung liefert dieses Jahr die Markttechnik, denn seit August behauptet der Bitcoin wieder seine 200-Tage-Linie. Solange der Kurs darüber notiert, sind die historischen Voraussetzungen für die kommenden Wochen vergleichsweise günstig.

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