Anleger bewerten Metas KI-Strategie zunehmend positiver. Auslöser waren die Einführung von Muse Spark 1.1, dem ersten kostenpflichtigen KI-Coding-Modell des Unternehmens, sowie Berichte über Fortschritte bei den hauseigenen KI-Chips.
Meta stand zuletzt unter Druck, weil Investoren den wirtschaftlichen Nutzen der milliardenschweren Ausgaben für Rechenzentren und Spitzenforscher infrage stellten.
Bereits Anfang des Monats hatten Berichte über eine neue Sparte namens Meta Compute, über die freie Rechenkapazitäten vermarktet werden sollen, für Diskussionen gesorgt. Während einige Analysten darin einen Rückzug aus dem Wettlauf um die leistungsfähigsten KI-Modelle sahen, interpretierten andere den Schritt als neue Umsatzchance.
Laut Reuters plant Meta gleichzeitig, seine Rechenkapazität von 7 Gigawatt im Jahr 2026 auf 14 Gigawatt im Jahr 2027 zu verdoppeln.
Die Analysten von Jefferies geht davon aus, dass Meta seine KI-Investitionen und Cloud-Aktivitäten weiter ausbauen wird. Auf einer Investorenkonferenz erklärte das Unternehmen, dass das neue Rechenzentrum Prometheus in Ohio im Juli den Betrieb aufgenommen habe. Gleichzeitig erwartet Meta, dass Rechenkapazitäten angesichts der steigenden KI-Nachfrage künftig noch knapper werden.
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