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Rheinmetall – der nächste Rückschlag

Die Rheinmetall-Aktie setzt ihre Korrektur fort und fällt am Donnerstagmorgen auf Gettex unter 1.000 Euro. Zusätzlichen Druck bringt eine neue Warnung von JPMorgan: Die Bank setzt Rheinmetall auf „Negative Catalyst Watch“ und sieht vor dem Kapitalmarkttag im November Enttäuschungspotenzial. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie viel Gewinn aus dem erwarteten Umsatzwachstum tatsächlich bei den Aktionären ankommt.

Nach der vorliegenden Meldung richtet sich die Skepsis auf den veränderten Umsatzmix. Weniger profitable Altprodukte und höhere Anteile von Gemeinschaftsunternehmen könnten dazu führen, dass die Konzernergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Für eine nachhaltige Erholung muss Rheinmetall deshalb nachvollziehbar zeigen, welche Margen die einzelnen Programme liefern und welcher Ergebnisanteil im Konzern verbleibt. Der Kapitalmarkttag wird damit zum wichtigen Test der Gewinnerwartungen. Das Hauptrisiko bleibt eine Abwärtsrevision der Gewinne trotz weiter steigender Umsätze – genau diese Kombination könnte die laufende Korrektur verlängern.

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