Der DAX ist am Montag bei 25.236 Punkten in den Handel gestartet. Er lag damit 54 Zähler über dem Schlusskurs vom Freitag. Unmittelbar nach Beginn sank deutsche Leitindex bis auf 25.217 Indexpunkte. Sein Tageshoch markierte er am Nachmittag bei 25.501 Punkten. Zum Schlussgong stand der DAX bei 25.411 Zählern. Das waren 229 Punkte beziehungsweise 0,9 Prozent mehr.
DAX und MDAX haben sich nach der schwachen Vorwoche deutlich erholt. Das Ifo-Geschäftsklima und die deutsche Wirtschaftsstimmung haben im Oktober den sechsten Monat in Folge zugelegt und mit 90,2 Punkten den höchsten Stand seit Frühjahr 2023 erreicht, obwohl die Energie- und insbesondere die Gaspreise zuletzt stark gestiegen sind. Frankreich bleibt mit angespannter Haushaltslage und Massenprotesten im Fokus, während das Land trotz negativem Ausblick sein Kreditrating bei Moody’s behauptet und der französische Anleihemarkt positiv reagiert. Europäische Aktienmärkte präsentierten sich insgesamt freundlich, während der US-Leitindex Dow Jones Industrial bis zum europäischen Handelsschluss nur leicht hinzugewann. Der MDAX beendete den Handel mit einem Plus von 411 Punkten oder 1,4 Prozent bei 30.288 Zählern. Der EuroStoxx 50 stieg auf 6.116 Punkte und damit um 0,8 Prozent. Der Euro notiert heute früh bei 1,1170 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,1188 Dollar fest, nach 1,1193 Dollar am vorherigen Handelstag. Am Rentenmarkt erhöhte sich die Umlaufrendite um 5 Basispunkte auf 3,36 Prozent.
Deutsche Einzelaktien
An der Spitze des DAX stand Siemens Energy mit einem Plus von 3,8 Prozent. Bayer legte 3,6 Prozent zu, nachdem starke Studiendaten zu Nubeqa sowie die chinesische Zulassung von Asundexian neue Blockbuster-Potenziale und Entlastung für das Pharmageschäft signalisierten. Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines rückte um 3,3 Prozent vor. Am unteren Ende der Skala rangierte Symrise mit einem Minus von 1,8 Prozent. Hier sorgten keine unternehmensspezifischen Meldungen für den Rückgang. Schlusslicht war die Deutsche Telekom, die 1,5 Prozent einbüßte. Beiersdorf verlor 1,2 Prozent. FlatexDEGIRO führte den MDAX mit einem Plus von 4,6 Prozent an, getragen von einer positiven Barclays-Einschätzung, die die Wachstumsrisiken als übertrieben eingepreist bewertet und eine Erholung begünstigte. TKMS kam auf ein Plus von 4 Prozent. Bei Hochtief erhöhte sich der Kurs um 3,9 Prozent. Am Ende der Rangliste stand Ströer mit einem Minus von 2,3 Prozent. Hier drückte die anhaltende Schwäche der Notierung auf den Werbespezialisten. Nemetschek verlor 1,9 Prozent, während freenet 1,4 Prozent einbüßte.
USA:
US-Einzelaktien
Cisco Systems führte den Dow Jones mit einem Plus von 3,5 Prozent an. Der Netzwerkspezialist Nvidia legte um 2,4 Prozent zu. Goldman Sachs gewann 2 Prozent, wobei der Finanzkonzern von einer freundlichen Sektorwahrnehmung profitierte. Am Tabellenende fand sich Merck mit einem Minus von 3,2 Prozent, da schwächere Studiendaten zur personalisierten Melanom-Impfung in Kombination mit Keytruda auf der Stimmung lasteten. Die Aktie von Walt Disney verlor 1,9 Prozent. UnitedHealth büßte 1,8 Prozent ein. Im Nasdaq-Index lag Lumentum Holdings mit einem Plus von 8,2 Prozent vorn. Arm erhöhte sich um 6,2 Prozent. Synopsys zog um 5,6 Prozent an. Am schwächsten zeigte sich MercadoLibre mit einem Minus von 7,8 Prozent. DoorDash verlor 6,1 Prozent, belastet von Berichten über weit gediehene Verhandlungen zur Übernahme des Konkurrenten Instacart. MicroStrategy gab 4,2 Prozent nach. Im frühen Handel notieren die US-Aktienindex-Futures kaum verändert.



